Der Dom zu Limburg, Hessen

Über der Altstadt von Limburg ragt der von weitem sichtbare spätromanische Limburger Dom mit seinen sieben Türmen empor. Aufgrund der hohen Lage auf einem Felsen über der Lahn ist der Anblick dieses "Felsendomes" mit seiner typischen weiß-roten Bemalung für viele Besucher faszinierend. Der Vierungsturm mißt stolze 66 m Höhe und überragt die anderen Türme. Mit dem Bau der dreischiffigen Basilika wurde am Ende des 12. Jh begonnen. Der Limburger Dom wurde durch den Trierer Erzbischof Theoderich von Wied im Jahre 1235 geweiht. Eine erste Vorgängerkirche ließ Gaugraf Konrad Kurzbold (+948) hier bauen.

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Auffallend ist reichhaltige Formensprache der Bauelemente, die spätromanische und frühgotische Elemente enthalten. Beim ersten Blick auf die Westfassade erscheint alles symetrisch, doch bei genauerem Hinsehen werden die Unterschiede deutlich, wie man es auf der Fotoserie hier erkennen kann. 1827 wurde die ehemalige Stiftskirche St. Georg durch die Bistumsgründung in den Rang einer Kathedrale erhoben.

In ähnlicher Lage weiter Lahnaufwärts liegt ebenso beindruckend die Lubentiuskirche von Dietkirchen, das kirchengeschichtlich noch älter als Limburg ist. Die Liebfrauenkirche von Andernach mit ihrer ähnlichen Westfassade wurde zur selben Zeit errichtet, wahrscheinlich gab es zwischen Limburg und Andernach einen Austausch der Bauhütten.


Aufnahmen: 10/2006, 4/2010, Quellen: WIKI, Schnell-Kunstführer Nr. 590
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