Benediktinerabtei Maria Laach, Rheinland-Pfalz

Die ab 1093 erbaute Klosterkirche der Abtei Maria Laach geht auf eine Stiftung des Pfalzgrafen Heinrich II. von Laach zurück. Das Erscheinungsbild der dreischiffigen, doppelchörigen Basilika mit ihrem fünfjochigem Langhaus und ihren sechs Türmen macht sie zum Inbegriff der salisch-staufischen Romanik in Deutschland. Der Bau, der im Westen den Mainzer und im Osten den Speyerer Dom als Vorbild hatte, beeindruckt auch im Innern. Dort befindet sich ein ab 1230 entstandener Baldachin, der heute als Ziborium über dem Hochaltar steht. Im Westchor befindet sich eine um 1270 entstandene Liegefigur auf dem Stiftergrabmal. 1926 erhielt die Kirche durch Papst Pius XI. den Ehrentitel einer Basilica minor. Auf Bild 12 ist der noch erhaltene Westturm der um 1230 entstandenen Nikolauskapelle zu sehen, die sich auf dem Gelände des Klosters befindet. Die Abtei gehört heute zum dem Orden der Benediktiner und es werden verschiedene Einrichtungen wie Campingplatz, Bootsverleih, Fischfang, Hotel, Gärtnerei, Schreinerei oder Buchladen betrieben.

Aufnahmen: 10/2006
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