Basilika San Zeno Maggiore, Verona, Venetien


Die Geschichte der Basilika geht bis in 4. Jh zurück, als eine erste Kirche erbaut wurde. Im 9. Jh entstand vor den Toren Veronas unter König Pippin die Benediktinerabtei San Zeno. Im Jahre 1117 wurde die Abteikirche durch ein Erdbeben beschädigt und bis 1138 wiederaufgebaut. Die letzten Arbeiten an der Decke und der Apsis, nun im gotischen Stil dauerten bis ins Jahr 1398. Bekannt ist San Zeno vor allem durch sein Portal, das mit achtundvierzig Bronzetafeln, vierundzwanzig pro Türblatt (Bilder 5,6,7) bestückt ist. Es ist das größte Bronzeportal des Mittelalters in Europa. Die Tafeln erzählen Geschichten von Heiligen und historischen Persönlichkeiten. Aus Sicherheitsgründen sind die Türen neuerdings leider nach innen gewandt. Das Portal ist aussen von zwei Steinplatten aus dem 12. Jh. eingerahmt die Szenen aus dem Leben Jesu und der Schöpfungsgeschichte zeigen. (Bilder 2,3). Der Kreuzgang stammt aus dem 10. Jh.

5 Uhr-Schlag
Der 72 m hohe Campanile, der wie die Basilika alternierende Bänder aus Tuff- und Backstein zeigt, wurde zwischen 1045 und 1173 errichtet. Neben der Basilika steht ausserdem ein Wehrturm aus dem 13. Jh. In der Basilika befindet sich eines der größten Meisterwerke der italienischen Renaissance, das 1460 geschaffene Altarbild von Andrea Mantegna. 1973 wurde der Bau zur "Basilica Minor" erhoben.

Aufnahmen: 5/2013, Quelle: Website der Basilika San Zeno
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